November Heilsteine

November - Zeit des Rückzugs zu den Wurzeln

Kalt und dunkel ist der November - der neunte Monat des Jahres aus der römischen Zählung. Der Nebelmond, Wintermond oder Totenmonat, wie er früher mal hieß.

Der Regen verleidet uns den Aufenthalt draußen und wir beeilen uns, schnell wieder in die geheizte gute Stube zu kommen. Ja, hier ist es warm und gemütlich - zu Neudeutsch hyggelig! Wer einen Kamin oder Kaminofen besitzt und die Wärme der Flammen, die nicht nur unserem Körper, sondern auch unserer Seele gut tut, genießen kann, hat es noch mal hyggeliger! Von hier aus kann man verklärten Blickes, den letzten bunten Blättern draußen beim Fallen zusehen, den aufkommenden Nebel beobachten und mit einer dampfenden Tasse Tee der Adventszeit entgegen träumen .....

Der November riecht nach Vergänglichkeit. In der feuchten kalten Luft modert das Laub und die Erde duftet schwarz und satt. Der Tod hat stattgefunden und Du hörst die Stille, die nach dem Ende folgt. Im Nebel verschwimmen die Konturen der Wirklichkeit und die Welt scheint mystisch und unwirklich. Das äußere Leben ruht im November. Es ist die Zeit der Einkehr.

Doch so wie es draußen in der Natur ist, so sind auch die Themen des November : 

Der Rückzug des Lebens aus der aktiven Zeit, Loslassen von Überflüssigem und Altem, sowie Vergänglichkeit. Der Tod und das Gedenken halten Einzug: Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag und Totensonntag. Wir gedenken unserer Ahnen - unserer Eltern, Großeltern und deren Eltern. Früher waren wir viel verbundener mit unseren Vorfahren und erbaten uns ihren Schutz, ihr Wohlwollen und ihre Weisheit, auch wenn sie diese Welt schon verlassen hatten. 

Du trägst sie in gewisser Weise in Dir, in Deinen Genen. Mit ihrem genetischen Erbe wirst Du geboren, die Augen von der Mutter, die Figur vom Vater und die Interessen und Begabungen der Urgroßeltern. Du bist die Summe aller Informationen bis zum Anbeginn des Lebens. Die Wissenschaft nennt es Epigenetik. Gene sind veränderbar und so werden auch Deine guten und schlechten Erfahrungen, Deine Erfolge und Verletzungen und das, was Du daraus machst, als Information gespeichert werden. Auch Deine Geschichte wird in das Genom zukünftiger Generationen geschrieben werden.

Jetzt im November, in der Zeit der Mystik und Verbindung zur Anderswelt, spürst Du vielleicht, daß auch Du spirituell an das Schicksal Deiner Ahnen gebunden bist und dieses Erbe ebenfalls antreten musst. Die positiven Seiten anzutreten fällt Dir sicherlich nicht schwer. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Jeder von uns hat seine Schattenseite oder muß sogar einen alten Familienfluch mit sich tragen. Es ist nun die Zeit, sich damit auseinander zu setzen, um Heilung erfahren zu können.

Und wie es so ist bei den großen Übergängen von Geburt und Tod hebt sich der Vorhang zu jener Welt, aus der das Leben kommt und in die es nun auch wieder geht. Im November ruht das äußere Leben und der Blick richtet sich nach innen und nach drüben, in eine Existenz, die außerhalb der materiellen Wirklichkeit, jenseits der Logik und des Verstandes liegt. Öffne Deine Wahrnehmung gegenüber dem Ungewöhnlichen und betrete die Welt der Träume, der Fantasie und Ahnungen. Spüre Deiner Intuition nach und lass das Nicht-Faßbare zu!

Um diesen so dunkel und schwer scheinenden Themen entgegen treten und die Herausforderung annehmen zu können, haben wir kleine freundliche Helfer unter den Heilsteinen, die uns die Sinnhaftigkeit der Auseinandersetzung mit diesen Themen nahe bringen und uns spüren lassen, dass wir damit wieder mehr in den Einklang mit der Natur und ihren Rhythmen kommen. Und dies ist ein großer Schritt zum Heilwerden, zum Ganz werden, in uns und mit Allem. 

Wie in jedem Monat gibt es natürlich auch für die Herausforderung im November mineralogische Unterstützung:

Der Zirkon hilft Dir beim Loslassen. Gerade bei den Themen, Menschen und Dingen, die Du festhalten, die Du nicht gehen lassen willst. Wo Du denkst, der Verlust ist so schmerzvoll, daß Du ihn nicht ertragen würdest. Er bringt Dir die Erkenntnis, was vergänglich und was wirklich wichtig ist. Materielles verliert für Dich an Wert. Viel mehr läßt er Dich Deinen Daseinssinn spüren und hilft Dir, Dein Leben aus einer höheren Warte zu betrachten, um zu erleben, daß es eine geistige Realität gibt.

Der Turitellajaspis lässt Dich in den Rückzug gehen. Die Innenschau wird für Dich wichtig und er regt Dich an, Dich auf Deine eigenen Wünsche, Ziele und Pläne zu besinnen. In der  Ruhe und Stille der kommenden dunklen Zeit (gehst Du vom Rhythmus der Natur aus) solltest Du Dir die Muße nehmen, zu hinterfragen, welche äußeren Beeinflussungen Dich geprägt haben. Was sind die Konditionierungen und Überzeugungen, die Du durch Eltern und Großeltern erhalten hast? Wie sind Deine Entscheidungen von Freunden, Kollegen, Wegbegleitern subtil manipuliert worden? Was davon kannst Du für Dich gut heißen und was möchtest Du in Zukunft ändern? Bei dieser Neuorientierung nimmt Dir der Turitellajaspis Deine Schuldgefühle egoistisch und eigennützig zu sein.

Der Granit erleichtert Dir die Auseinandersetzung mit Deiner Herkunft, Deinen Wurzeln und Deiner Tradition. Nur wenn Du Dich mit Deinen Ahnen auseinandersetzt, findest Du zu Dir selbst und erkennst Dich. Du trägst Deine Ahnenreihe mit allem Erlebten, mit allen Emotionen, Gedanken und Taten in jeder Deiner Zellen. Die Wissenschaft nennt es transgenerationale Weitergabe. Wie viel gibt es in Deinem Verhalten, in Deinen Ängsten und Schwächen, was Du Dir nicht erklären kannst? Mach Dich auf die Suche und erforsche die Information in Deinem Zellgedächtnis. Der Granit gibt Dir die Kraft und Stärke dazu! Genauso verhilft er Dir, neue Ideen zu festigen, ihnen Form zu geben und die Kraft zu schöpfen, sie sicher zu verwirklichen. 

Der Pyrit ist ein Eisensulfid. Sulfide sind Spiegel des Verborgenen. Sie helfen Dir, Verdrängtes und Verborgenes aufzudecken. Gerade dort, wo etwas stinkt, wo etwas faul ist. Gemeinsam mit der Willenskraft des Eisens und dessen Drang zu forschen, bringt er Dich zu Deinen Schattenseiten. Zu jenen, die ein Teil Deines Wesens sind, die zu Deinem Erbe gehören. Die, die in Deiner Ahnenreihe an Dich weitergegeben wurden. Diesen Schattenseiten begegnest Du in den Eigenschaften, die Du schon an Deinen Eltern nicht ausstehen konntest. Sie sind Deine transgenerationalen Herausforderungen. Indem Du ihnen begegnest und sie annimmst machst Du Dich auf den Weg des Heilwerdens.

Die Septarie ist der Stein der Zugänglichkeit. Er ebnet Dir den Weg zu Deinen Schattenseiten. Mit ihm als Unterstützer löst Du Verdrängungs-mechanismen auf, um Licht in Deine dunklen Seiten zu bringen. So kannst Du die hier verborgenen Themen erkennen und Dich ihnen stellen. In dieser schwierigen Situation stärkt er Dich, so daß Du standfest bleibst, ohne Dich der Aufgabe zu verschließen. Nur so kannst Du Deine Schattenthemen annehmen und integrieren.

Es ist die dunkle Zeit, die Zeit in der die Nebel ziehen, die Zeit, in der Du ahnst, daß es nicht nur das Diesseitige gibt, sondern auch das Jenseitige. Das, von dem Deine Logik sich keine Vorstellung machen kann. Die Brücke dorthin ist die Welt der Träume und der Ahnungen. Der weiße Mondstein ist Dein Begleiter, der Deine Intuition stärkt und Dich offen für Eingebungen und Impulse macht.


Die Optik der Edelsteine kann in Form, Größe und Farbgebung variieren. Es handelt sich hier nur um Beispielfotos.